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Rückkehr der Verlorenen

RÜCKKEHR DER VERLORENEN

Ausstellung im Günther-Goldschmidt-Foyer

Am 30. Januar 2023 jährt sich die Machtübergabe an den Nationalsozialismus zum 90. Mal. Verschiedene Inszenierungen blicken aus diesem Anlass in die Vergangenheit und reflektieren die Gegenwart. REISE DER VERLORENEN beleuchtet das Schicksal 937 jüdischer Flüchtlinge, die 1939 auf der St. Louis Deutschland verließen, AMSTERDAM beschäftigt sich mit aktuellem Antisemitismus und historischen Spuren in der Metropole der Gegenwart und RADZIWILL ODER DER RISS DURCH DIE ZEIT nähert sich der komplexen politischen Situation den Oldenburger/Dangaster Malers.

Begleitet werden die Inszenierung durch eine Ausstellung RÜCKKEHR DER VERLORENEN, bei der zeitgenössische jüdische Kunst im direkten Kontakt zu Theatervorstellung steht. In Skulptur und Fotografie werden Brücken zwischen Geschichte und Gegenwart gebaut. Die Bilder des Fotografen Benyamin Reich arbeiten einerseits am (Schein-)kontrast von jüdischer Orthodoxie und Alltagswelt, thematisieren mit dem Porträt des Zeitzeugen Albrecht Weinberg jedoch auch die historische Verfolgung in der Shoah. Skulpturen der Bad Zwischenahner Künstlerin Jael Benar spielen mit den Buchstaben des Ketav Iwri, des Urhebräisches und betrachten dabei jüdisches Erbe über eine weite Zeitspanne hinweg.

Am 05. November 2022 um 18:30 wurde die Ausstellung durch Intendant Christian Firmbach und einem Gespräch zwischen Rabbiner Netanel Olhoeft mit den Künstler:innen und dem Zeitzeugen Albrecht Weinberg feierlich eröffnet.

Die Skulpturen der Künstlerin Jael Benar haben am 03. Januar 2023 ihre Finissage.

 

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