Alexander Müller-Elmau

Alexander Müller-Elmau studierte an der Kunsthochschule Köln Bühnen- und Kostümbild und Philosophie und Theaterwissenschaft in München. Er war als Bühnenbild- und Regieassistent an zahlreichen Opernhäusern und Theatern in Europa tätig, bevor er als selbstständiger Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Schauspiel begann. Seitdem entstanden zahlreiche Arbeiten, u. a. am Residenztheater München, am Deutschen Theater Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspiel Frankfurt, in Wien, in Bochum, in Brasilien und vielen anderen Ländern. Im Bereich des Musiktheaters entstanden Arbeiten in Saarbrücken, Bonn, Kapstadt, München und Straßburg.
Er war im Auftrag des Goethe-Institutes in Brasilien Dozent für Bühnenbild. Mehrfach wurde er als Bühnenbildner des Jahres nominiert und als Nachwuchsbühnenbildner ausgezeichnet.
Alexander Müller-Elmau ist außerdem als Dramatiker tätig, sieben Bühnenwerke erschienen seit 1991 im S. Fischer Verlag (u. a. Foraminifere, uraufgeführt 1994 am Staatstheater Stuttgart, Joas Traum, uraufgeführt am Theater Luzern, Die Verschwundenen, uraufgeführt am Staatstheater Stuttgart, Irrlicht, uraufgeführt am Theater Freiburg).
Seit 2003 führt Alexander Müller-Elmau auch selbst Regie. Stationen waren bisher das Staatstheater Stuttgart, das Theater Heidelberg, das Theater Freiburg, die Oper am Theater Aachen und das Düsseldorfer Schauspielhaus.
Der Doppelabend Death knocks / Der Kaiser von Atlantis ist die erste Zusammenarbeit von Alexander Müller-Elmau mit dem Oldenburgischen Staatstheater.