De Arche Nowak (NDE)

von Erich Sedlak
Niederdeutsch von Cornelia Ehlers
Niederdeutsche Erstaufführung

In Oldenburg regnet es – manchmal. Aber was wäre, wenn es nicht aufhörte? Wenn der Wasserspiegel stetig stiege?
Herr Nowak rechnet mit dem Schlimmsten und bereitet sich bestens auf die drohende Katastrophe vor: Aus seinem Dachstuhl zimmert er zum Gespött der Nachbarn für sich und seine Familie die »Arche Nowak«. Doch als der Wasserspiegel tatsächlich bedrohlich steigt und die Familie trockenen Fußes mit ihrer Arche durch die Stadt schippert, werden die Begehrlichkeiten der Nachbarn groß. Nur ungern lässt Herr Nowak die unnützen Mitesser an Bord. Das Wasser steht ihnen bis zum Hals, aber die Nowaks verlieren auch in dieser existentiell bedrohlichen Situation nicht ihren Lebensmut und glauben weiter an das Fortbestehen der Menschheit, während ihre Mitmenschen munter in den Fluten krepieren.
De Arche Nowak ist ein absurdes, tragikomisches Untergangsszenario, das den Zeitgeist kaum besser treffen könnte. Der leitende Regisseur des Niederdeutschen Schauspiels Michael Uhl, der zuletzt En Held in’n Dörpskroog und As in’n Heven inszenierte, bringt dieses Wasserstück auf die Bühne des Kleinen Hauses.

Besetzung

Inszenierung: Michael Uhl
Ausstattung: Britta Blanke
Dramaturgie: Cornelia Ehlers

Premiere

2. Oktober 2010 im Kleinen Haus