Romeo und Julia streiten sich immer weiter - tosender Beifall für die Aufführung der August-Hinrichs-Bühne.
(Nordwest Zeitung)
Stellen Sie sich vor, Romeo und Julia sind nicht gestorben, sondern das bekannteste Liebespaar aller Zeiten lebt und liebt noch - oder aber erliegt dem stinknormalen Ehealltag. In dem Romeo schnarcht und Julia an allem herummäkelt. Der Ballettlehrer Romeo und die Hausfrau Julia müssen sich zudem noch mit ihrer pubertierenden Tochter herumschlagen und sich so einiges von ihr gefallen lassen: »Wat weet ji denn vun Leev!«
Die Geschichte von Romeo und Julia wird weiter geschrieben und nicht zuletzt mischt sich der Dichter ein: William Shakespeare erscheint als Geist, um sein Werk zu vollenden. Er will das Paar abermals in den Selbstmord treiben. So ist es Romeo gar nicht recht, dass sich seine Tochter ausgerechnet in den unablässig dichtenden »Willie« verliebt und mit ihm in die Welt hinausziehen will, um die Liebe zu erkunden. Vielleicht klärt sich in diesem Stück, »weer dat nu de Nachtigall oder de Leerk?«.
Ephraim Kishon (1924 - 2005), israelischer Schriftsteller ungarischer Herkunft, gilt als einer der bedeutendsten Satiriker des 20. Jahrhunderts. Regie führt Thomas Willberger, der in Oldenburg u.a. bereits De inbildsch Süüke, Elling und Dat Riesendings inszenierte.
Vorstellungen im Heinrich-Kunst-Haus, Adresse: Sandweg 22, 26215 Wiefelstede / Ofenerfeld
Die Karten sind jeweils ab einen Monat vor dem Vorstellungstermin erhältlich.

