Jan-Christoph Gockel

Jan-Christoph Gockel, geboren 1982 in Gießen, aufgewachsen bei Kaiserslautern.
Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin, was er 2009 mit Diplom abschloss.
Inszenierungen u.a. beim Festival de Liège, Belgien (Martin Crimp „face au mur/Gesicht zur Wand”), an der Schaubühne am Lehninerplatz, Berlin („Deutschlandsaga, eine halbjährige Uraufführungswerkstatt”, „Die Wissenden” (UA) von Nina Ender), am bat-Studiotheater („h ha hamlet” nach Shakespeare, eingeladen zum Körberstudio Junge Regie 2008 ans Thalia Theater Hamburg), am Staatstheater Mainz zeigte er „Kunst” von Yasmina Reza (eingeladen zum „Kaltstart Festival”, Hamburg 2010). Beim Festival Spieltriebe 3 in Osnabrück inszenierte er die deutschsprachige Erstaufführung von „Gott ist Schönheit” von Kristian Smeds (eingeladen zum Festival „theaterszene europas” 2010, Köln). Am Schauspielhaus Wien zeigte er „Diesseits des Lustprinzips: Freud und die Folgen: Verdrängung” sowie die Uraufführung von „Harry Lime Lebt! Und das in diesem Licht” von Jörg Albrecht. Das dokumentarische Theaterprojekt „PSYCHIATRIE” hatte im April 2010 in Wien Premiere.
Als erste Arbeit im Musiktheater zeigte das Projekt „non response” mit der Autorin Gerhild Steinbuch und dem Komponisten Florian Geßler am Theater am Lend in Graz und am Schauspielhaus Wien. Er arbeitete bei den Werkstattagen des Burgtheaters Wien 2008, bei der Biennale „Neue Stücke aus Europa”, Wiesbaden 2010 und war Stipendiat des Internationalen Forums des Berliner Theatertreffens 2009.
Am Oldenburgischen Staatstheater führte Jan-Christoph Gockel bereits bei Baal von Bertolt Brecht Regie.

In dieser Spielzeit wird er für die Bühne des Großen Hauses Shakespeares Hamlet in Szene setzen.