Claudia González Espíndola

Claudia González Espíndola

Claudia González Espíndola, geboren in Valparaiso/Chile, flieht nach dem Militärputsch mit ihren Eltern nach Hamburg.
Ihr Studium beginnt sie an der Kunsthochschule Berlin, ihr Diplom macht sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Im Film wirkt sie als Kostümbildnerin seit 1997 bei zahlreichen deutschen Kino- und Fernsehproduktionen mit, darunter En Garde von Ayse Polat, der mit dem Silbernen Leopard als bester Film in Lorcano ausgezeichnet wird, der Musikfilm Knospen wollen explodieren von Petra Schröder und die Filme von Sylke Enders: Hab mich lieb, Kroko (Deutscher Filmpreis 2004) und zuletzt Schieflage, der bei der Berlinale 2009 in dem Episodenfilm Deutschland ´09 herauskommt.

Am Theater entwirft González Espíndola erstmals 2000 die Kostüme für Schorsch Kameruns Adaption des Fichte Romans Die Palette am Schauspielhaus Hamburg. Heute arbeitet sie vor allem für die Regisseurin Anna Bergmann, mit der zuletzt Vicki Baums Menschen im Hotel und Lewis Carrolls Alice am Schauspielhaus Bochum und Ernst ist das Leben (Bunbury) am Thalia Theater Hamburg entstehen.
Am Oldenburgischen Staatstheater hat González Espíndola das Kostümbild für Bergmanns Inszenierung von Breaking the Waves nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier entworfen. In dieser Spielzeit entwirft sie die Kostüme für Anna Karenina in der Regie von Anna Bergmann.