Britta Leonhardt

Nach einer Schneiderlehre bei Jil Sander und zweijähriger Tätigkeit als Lederschneiderin bei Pyrate Style studierte Britta Leonhardt an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Kostümdesign, das sie 2001 abschloss.
Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Kostümassistentin am Thalia Theater in Hamburg u. a. für die Produktionen Harrys Kopf, Wie es euch gefällt und Der nackte Wahnsinn in der Regie von Jürgen Flimm, Molly Sweeney und Das Mißverständnis (Regie: Yoshi Oida), Baal (Regie: Sven-Eric Bechtholf), Geschichten aus dem Wiener Wald (Regie: Martin Kušej) und Poetry in der Regie von Robert Wilson mit Kostümbildnern wie Jacques Reynaud, Heidi Hackl, Marianne Glittenberg und Uta Jäger.
Als Kostümbildnerin arbeitete sie dort für die Produktionen Tahiti (Regie: Jens Neubert), Top Dogs (Regie: Michael Heicks) und Das Urteil (Regie: Jens Neubert). Für die Kurzfilme Klaustrophobie (2001) und Nachtmärchen (2004) entwarf sie gleichfalls die Kostüme. Neuere Arbeiten führten sie u. a. nach Stuttgart, München, Aachen, Kaiserslautern, Köln und Weimar und an die Staatsoper unter den Linden, Berlin.
Am Oldenburgischen Staatstheater war sie erstmals bei der Produktion Tartuffe (Regie: Marc Becker) als Kostümbildnerin tätig.