Peter Felix Bauer

Der Bariton Peter Felix Bauer wurde in Karlsruhe geboren und studierte am Europäischen Institut für Nachwuchssänger bei Herrn Prof. Armand R. MacLane-Lanier sowie bei Frau Kammersängerin Prof. Norma Sharp, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin von 1992 bis 1996. In der Zeit von 1993 bis 1999 belegte er Meisterkurse in Darmstadt, Frankfurt a.M. sowie in Baden-Baden bei Prof. MacLane-Lanier. Er wurde bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben mit Preisen ausgezeichnet.
Zuletzt nahm er als Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung am 5. Internationalen Gesangswettbewerb in Venedig 2005 teil.
Seit 2000 begleitet ihn Herr Kammersänger Eike Wilm Schulte als Privatlehrer. Mit ihm vollzog er bis 2005 den Fachwechsel vom Bass-Bariton zum Bariton. Bis heute begleitet ihn Herr Kammersänger Eike Wilm Schulte als Privatlehrer bei seinen zu erarbeitenden Fachpartien.
Während seines Studiums sang er bereits am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Partien, wie z.B. den 2. Soldat (Salome), Mandarin (Turandot), Colline (La Bohème) sowie in der Sommerakademie in Bad Orb, unter der Leitung von Herrn Kammersänger Carlos Krause, in den Partien des Baculus (Wildschütz, 1998) und als van Bett (Zar und Zimmermann, 2003).
Sein Debüt im Soloengagement als Bassbariton gab er in der Spielzeit 2002.2003 an den Landesbühnen Sachsen, Dresden-Radebeul mit der Partie des Leporellos (Don Giovanni). Es folgten Partien wie Pimpinone (Pimpinone), Gianni Schicchi (Gianni Schicchi), die Vier Bösewichter (Hoffmanns Erzählungen). Die Dresdner Staatsoper, Semperoper verpflichtete ihn 2006 für die Partie des Jago (Othello) als Cover.
Als freischaffender Sänger (2006 bis 2009) führte ihn, nach erfolgreich abgeschlossenem Fachwechsel zum Bariton, ein Gastvertrag an das Staatstheater Mainz. Dort gab er sein Debüt in der Partie des Klingsor (Parsifal).
Mit der Prager Staatsoper durchquerte Peter Felix Bauer als Holländer in 2007 (Der fliegende Holländer) sehr erfolgreich die Bundesrepublik Deutschland.
Es folgten das Landestheater Coburg mit den Partien des Alberich (Das Rheingold) sowie die Partie des Rigoletto (Rigoletto). Im Stadttheater Heidelberg sang er die Partie des Kaiser Genshoo (Ai-En) in japanischer Sprache und den Jochanaan (Salome). Auch war er als im Gast November 2010 erfolgreich in Fidelio mit der Partie des Don Pizzaro in Heidelberg zu hören und sehen. Im Februar 2013 wird Peter Felix Bauer sein Debüt mit der Partie des Gunther (Götterdämmerung) in der Oper Frankfurt am Main geben. Hier ist er auch im Mai 2013 in Wagners Oper Rienzi als Cecco del Vecchio verpflichtet.
Seit der Spielsaison 2009.2010 gehört er als Heldenbariton zum festen Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Hier war Peter Felix Bauer bereits als Graf von Luna (Il Trovatore), als Der Tod (Der Kaiser von Atlantis), als Scarpia (Tosca), als Cardillac (Cardillac), als Wotan (Die Walküre) sowie als Amonasro (Aida) zu hören. In der Spielzeit 2011.2012 war er u.a. in den Partien des Sprechers (Die Zauberflöte), als Schaunard (La Bohème) und in der Uraufführung Die Versuchung des Heiligen Antonius als Buddha zu hören. In der Spielzeit 2012.2013 wirkt er u.a. in den Partien des Jochanaan (Salome), Bartolo (Der Barbier von Sevilla) sowie als Nick Shadow (The Rake’s Progress) mit.

Momentan zu sehen in:

Der Barbier von Sevilla
The Rake`s Progress
8. Sinfoniekonzert