Johannes Stert

Der in Freiburg im Breisgau geborene Johannes Stert seine musikalische Ausbildung mit Klavier-, Geigen- und Posaunenunterricht und studierte später Dirigieren an der Musikhochschule Köln, wo er sein Diplom mit Auszeichnung abschloss.& schloss er mit Auszeichnung ab. Seine Karriere als Dirigent begann Johannes Stert als zweiter Kapellmeister und Leiter der Schauspielmusik am Pfalztheater Kaiserslautern, bevor Stert als Kapellmeister an die Oper Köln wechselte. Hier war er von 1995 bis 2005 tätig, wurde 2001 zum ersten Kapellmeister ernannt gestaltete mit zahlreichen Premieren, Konzerten und Repertoirevorstellungen einen wesentlichen Teil des Kölner Spielplans.
Im Jahr 2001 folgte Johannes Stert einer Einladung von Philippe Jordan und Karin Stone an das Opernhaus Graz, wo er nach zwei erfolgreichen Produktionen als Erster Gastdirigent verpflichtet wurde. Diese Position hatte er bis 2006 inne und neben Konzerten mit den Grazer Philharmonikern zählten Produktionen wie Richard Wagners Parzival, Le Grand Macabre von Györy Ligeti und Boulevard Solitude von Hans Werner Henze zu den Höhepunkten seiner Arbeit.
Im Jahr 2008 debütierte er am Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon mit Mozarts La Clemenza di Tito und übernahm seitdem dort regelmäßig die musikalische Leitung weiterer Opernproduktionen. Zudem war Johannes Stert 2009 musikalischer Leiter der Zauberflöte an der Korean National Opera Seoul, arbeitete an der Königlichen Oper Kopenhagen und am Theater Magdeburg. Als Konzert– und Operndirigent gastierte Johannes Stert auf diversen Festivals wie den Wiener Festwochen, der Triennale Köln, dem Festival in Montepulciano, dem Festival Dei due Mondi in Spoleto, den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, dem Festival in Hitzacker, dem Schreyaner Herbst und der Hamburger Staatsoper.
Im Bereich der zeitgenössischer Musik hat er mit namhaften Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, John Cage, Manfred Trojahn, Johannes Fritsch, Volker Staub, Detlev Glanert, Maurizio Kagel und Hans Werner Henze zusammengearbeitet und seit seit 2004 ist Johannes Stert ständiger Gastdirigent des WDR – Rundfunkorchesters. Neben Konzerten leitet er den Klangkörper bei CD – Einspielungen, wie u.a. der Neueinspielung der Oper Merlin von Karl Goldmark oder der Neueinspielungen der Klavierkonzerte von Friedrich von Flotow.
Am Oldenburgischen Staatstheater übernahm Johannes Stert in der vergangenen Spielzeit die musikalische Leitung der Neuproduktion von Paul Hindemiths Cardillac. Diese Spielzeit ist er als musikalischer Leiter der Produktionen Fräulein Julie, La Bohème, Die Geschichte vom Soldaten und der Uraufführung von Gordon Kampes Anoia im Rahmen der Reihe OPERation X in Oldenburg zu erleben.