Jayne Casselman

Jayne Casselman kam 1984 nach einem abgeschlossenen Studium an der Universtiy of Kansas nach Deutschland, um ein Engagement am Pfalztheater in Kaiserslautern anzutreten. Sie begann dort als Spielalt, wechselte dann zunächst ins lyrische und später ins dramatische Mezzo-Sopranfach. Sie sang Partien wie Cenerentola, Rosina, Hänsel, Dorabella, Carmen, Charlotte, Orfeo in Glucks Orpheus, Marina in Boris Godunov und Tatjana in Eugen Onegin.
1995 wechselte sie mit John Dew nach Dortmund und erweiterte ihr Repertoire um Rachel in La Juive, Leonore in La Forza del Destino und vieles mehr.
1999 ging sie an das Nationaltheater in Mannheim, wo sie u. a. Brünhilde in Der Ring des Nibelungen, Isolde in Tristan und Isolde, Salome, die Feldmarschallin in Der Rosenkavalier, die Katerina Ismailowa in Schostakovichs Lady Macbeth von Mzensk sang.
2006 gab sie ihr Elektra-Debüt am Staatstheater in Saarbrücken. Zahlreiche Gastspiele führten sie u. a. nach Rio de Janeiro, Salzburg, Antwerpen, Bordeaux, Innsbruck, Dresden, Ravello, Berlin, Philadelphia, Leipzig, Mexico City, Seattle und San Sebastian. Ihr künstlerisches Hauptaugenmerk liegt auf dem deutschen dramatischen Repertoire von Wagner bis Strauss.
Jayne Casselman lebt heute in Deutschland, widmet sich auch der Weiterbildung junger Künstler und hat zu diesem Zweck den Kulturhof Huthmacher in Dierbach eingerichtet.
In der Spielzeit 2011.12 ist sie als Kabanicha in Kátja Kabanová zu sehen.