Inga-Britt Andersson

Die Sopranistin Inga-Britt Andersson studierte Operngesang an der Folkwang-Hochschule in Essen und schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Parallel machte sie ihr Diplom zur Gitarrenlehrerin. Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Charles Spencer, Klesie Kelly, Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Axel Bauni, Ulf Bästlein, Niels-Peter Rudolph sowie Sprachkurse in Italien ergänzten ihre Ausbildung. Zwischen 2002 und 2009 war die junge Deutsch-Schwedin festes Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau. Zu ihren gesungenen Partien zählen u. a. Sophie (Der Rosenkavalier), Pamina (Die Zauberflöte), Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Gilda (Rigoletto), Lady Harriet (Martha), Liù (Turandot) und Sophie Scholl (Die Weiße Rose). Daneben übt sie eine rege Konzerttätigkeit aus, wobei sie sich besonders der Liedinterpretation widmet. So trat sie z. B. beim Klavierfestival Ruhr mit einem Liederabend auf, gewann einen Sonderpreis beim Internationalen Liedwettbewerb in Stuttgart 2001, den 1. Preis beim Folkwangwettbewerb in Essen 2002 und belegte den 3. Platz beim Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin 2004.Nach Gastengagements am Staatstheater Mainz als Blumenmädchen (Parsifal) und Sophie (Der Rosenkavalier) war sie 2009.2010 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo sie die Frasquita in Carmen, die Hermia in Jacques Offenbachs Blaubart und die Vespetta in Telemanns Pimpinone sang.
Seit der Spielzeit 2010.11 ist Inga-Britt Anderson Mitglied im Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Hier sang sie unter anderem Gretel sowie Merab in Saul. Auch in dieser Spielzeit wird sie wieder in dieser Rolle zu erleben sein, außerdem singt sie Musetta in La Bohème und in der Uraufführung Die Versuchung des heiligen Antonius von Ulrich Kreppein.