Barbara Schmidt-Gaden

Barbara Schmidt-Gaden

Die Mezzosopranistin Barbara Schmidt-Gaden wurde in München geboren. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie in Genf (bei Ursula Buckel), in Bern (Elisabeth Glauser) und in Mannheim (Katharina Dau). Außerdem arbeitete sie in München mit Hanno Blaschke, in New York mit Daniel E. Ferro und in Bayreuth mit Anna Reynolds.
Barbara Schmidt-Gaden wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter 1997 beim "Torneo Internazionale di Musica" in Rom und 2000 beim Wettbewerb "Debüt in Meran". Im Jahr 2000 wurde sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und gewann den Förderpreis der Richard-Strauss-Gesellschaft, München. Damit verbunden war ein viel beachtetes Preisträgerkonzert mit Liedern von Franz Liszt, Gabriel Fauré und Richard Strauss, am Klavier begleitet von Wolfgang Sawallisch.
2001 bis 2007 war Barbara Schmidt-Gaden festes Mitglied im Solistenensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Dort übernahm sie unter anderem die Rollen der Rosina in Rossinis Barbier von Sevilla, der Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte und des Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel. Im Februar 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper und sang dort seitdem mehrmals als Gast. Neben ihren Engagements im Opernfach ist Barbara Schmidt-Gaden regelmäßig im In- und Ausland mit Liederabenden und in Konzerten zu hören. So sang sie z. B. die Altpartie der Uraufführung des Oratoriums MenschenZeit von Lothar Voigtländer in der Lukaskirche in Dresden und war in einem Kirchenkonzert in der Basilica di San Marco in Mailand zu hören.

Seit der Spielzeit 2008.2009 ist Barbara Schmidt-Gaden Mitglied im Solistenensemble des Oldenburgischen Staatstheaters, wo sie u.a. Charlotte in Massenets Werther, Anastasio in Vivaldis Il Giustino sowie Sonjetka in Lady Macbeth von Mzensk von Dimitri Schostakowitsch sang.
In dieser Spielzeit ist sie als Suzuki in Puccinis Madama Butterfly, als Sappho in La Fête nach Jean-Philippe Rameau sowie als Siebel in Faust von Charles Gounod zu erleben.