Angela Bic

Angela Bic wurde 1980 im westfälischen Unna geboren, hat aber rumänische und chinesische Wurzeln. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Dorothea Wirtz und an der Royal Academy of Music in London bei Lillian Watson. Sie wurde ab 2006 von der Studienstiftung des deutschen Volkes unterstützt und erhielt ein full scholarship der Kohn Foundation in London.
Ihre Liebe gilt dem Liedgesang und sie nahm an mehreren Wettbewerben teil, bei denen sie einen dritten Preis beim Paula-Salomon-Lindberg Liedwettbewerb in Berlin 2005 gewann und den ersten Preis beim Euriade Lied-Duo Wettbewerb in Kerkrade in Holland mit ihrem Duo-Partner Robin Davis. In ihrer Londoner Zeit zwischen 2007 und 2009 gewann Angela mehrere erste Preise bei internen Wettbewerben der Royal Academy of Music, von denen besonders der hochdotierte Richard Lewis/Jean Shanks Award erwähnenswert ist. Als Konzertsängerin sang sie in London mehrere Male in der Wigmore Hall und gewann dort auch den Friends of the Wigmore Award 2009 und den Kathleen Ferrier Song prize 2009.
Mit Poulencs Solo-Oper La voix humaine schloss Angela Bic 2008 in ihr Studium an. Noch im gleichen Jahr debütierte sie am Theater Freiburg als Ortlinde in Die Walküre. An der Royal Academy of Music sang sie die Mutter in Hänsel und Gretel unter Sian Edwards und Amaranta in Haydns La fedeltà premiata unter Trevor Pinnock mit dem sie 2009 auch am Leipziger Gewandhaus konzertierte. 2009 wurde sie Ensemblemitglied am Theater Dortmund und sang dort die Erste Dame, Frau Oberjustizrat Hasentreffer aus Henzes Der junge Lord, Gretel, Nanetta, Eurydike aus Glucks Orpheus und Eurydike, Suor Genovieffa und Lauretta in Puccinis Il Trittico in der letzten Regiearbeit von Christine Mielitz. Angela Bic hatte besonderen Erfolg mit der Titelpartie aus Rusalka von Antonin Dvorak.
Mit der Spielzeit 2011.12 ist sie als Ensemblemitglied am Oldenburgischen Staatstheater engagiert. Sie ist als Erste Dame in der Die Zauberflöte und als Mimi in La Bohème zu erleben.