Nr.8 (UA)

Tanzstück von Ina Christel Johannessen

nordwest / Tanzcompagnie Oldenburg

Besetzung

Choreografie: Ina Christel Johannessen

Bühnenbild und Kostüme: graa hverdag as/ Kristin Torp

Ihren Zauber zieht die Produktion aus den kontrastierenden poetischen Momenten. Da sind die Tänzer vollends eins mit der Choreografie, das fasziniert die reine Bewegung, die bezwingende Ästhetik.
(Nordwest Zeitung)

Ina Christel Johannessen liebt Zahlen als Ausgangspunkte für ihre bildstarken Tanztheaterproduktionen. Mit der Tanzcompagnie Oldenburg sucht und forscht die norwegische Choreographin über die Acht. Für jeden von uns spielt diese Zahl scheinbar eine wichtige Rolle. Weshalb sonst sollte man besser nicht achtlos sein? Und was ist mit dem Geheimnis um den achten Tag der Schöpfung? Und die Bedeutung der Acht, die sich quer legt? Unendliche Möglichkeiten...!

Das gilt auch für die Charaktere und Situationen des Stücks: Das Starke wirkt plötzlich fragil, das Gefährliche schön, das Traurige komisch, eben ganz so, wie wir Menschen sind. Voller Qualitäten, Gefühle, Erfahrungen, Wünsche. Und diese halten unsere Wirkung und unsere Absichten in ständiger Bewegung. Die Acht ist immer wieder Fixpunkt dieser scheinbar atmenden Choreographie. Soli, Duette, Quartette, Oktette setzen sich zusammen und lösen sich auf. Das Leben als Vexierspiel.

Ina Christel Johannessen studierte Choreographie an der staatlichen Balletthochschule Norwegens. Seit den 1990er Jahren choreographiert sie regelmäßig für Carte Blanche, die norwegische Nationalkcompagnie für zeitgenössischen Tanz. Ihre eigene Gruppe strukturierte sie 1996 um und gab ihr den Namen zero visibility corp. Für dieses Ensemble schuf sie ebenso erfolgreiche Stücke wie als Gastchoreographin für die Iceland Dance Company oder das Scottish Dance Theatre.