Aus Finnland brachte der Meister sein bewährtes Team mit […], das mit dem Stück 'Double Lives' in gewohnt markanter Ästhetik ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk geschaffen hat, das in vielschichtiger und raffinierter Weise ein Doppelleben führt. Die chorische Dynamik der 20-köpfigen Gruppe bricht sich in individuellen Akzenten und Verschiebungen Einzelner.
(Die Welt)
Der finnische Choreograf Tero Saarinen stellt sich in seinem Tanzstück Double Lives der Frage nach der Vielschichtigkeit unserer Existenz. In den kontrastreichen Bilderwelten seines Lightdesigners Ville Konttinen spürt Saarinen die Widersprüche zwischen unseren Vorstellungen und der vermeintlichen Wirklichkeit auf. »Nothing is real« textete einst John Lennon und schon Dostojewski behauptete: »Ich bin nicht ich, sondern irgendein anderer, der mir zum Verwechseln ähnlich sieht.«
Das Phänomen des Doppelgängers fasziniert uns seit Menschengedenken und hat zu unzähligen Forschungen Anlass gegeben. Tero Saarinen fügt dem seine inspirierende künstlerische Sicht hinzu. 20 Tänzerinnen und Tänzer in den phantasievollen Kostümen von Erika Turunen erwecken die widerstreitenden Kräfte in uns selbst zum Leben. Tero Saarinen sorgte bereits zu Beginn seiner Karriere als Solotänzer beim Finnischen Nationalballett für großes Aufsehen. Anfang der 1990er Jahre ging er nach Japan, um traditionellen japanischen Tanz und Butoh zu studieren. Als Tänzer und Leiter seiner eigenen in Helsinki beheimateten Compagnie gehört er heute zu den weltweit gefragtesten Choreografen.
Weitere Pressestimmen
Saarinens Stücke sind immer formvollendete Gesamtkunstwerke aus Licht, Musik großartigen Kostümen und einer eindringlichen Tanzsprache. 'Double Lives' gehört zu dem Besten, was man von ihm bislang in Norddeutschland sehen konnte. Scherenschnitte und reale Tänzerinnen und Tänzer ergänzen sich zu einem zauberhaft schönen Bilderreigen.
(Weser Kurier)
Gemeinsam mit nordwest/Tanzcompagnie Oldenburg & Tanztheater Bremen haben sie [Tero Saarinen und Henrikki Heikkilä] ein Stück erarbeitet, das vielleicht zum ersten Mal seit Bestehen der beiden Gruppen so etwas wie Weltklasse-Format erahnen lässt. […] die Reaktion der Zuschauer: Bravos und tosender Beifall kamen nicht unerwartet.
(Nordwest Zeitung)



