Die Räuber

Ein Schauspiel von Friedrich Schiller (1781)

Besetzung:

Inszenierung: Marc Becker
Bühne: Harm Naaijer
Kostüme: Nora Tiesler
Dramaturgie: Jörg Vorhaben

Franz Moor/Pater: Sascha Grüb
Karl Moor: Vincent Doddema
Amalie/Roller: Patrizia Wapinska
Der alte Moor/Schufterle/Daniel: Denis Larisch
Spiegelberg: Michael Pietsch

»Regisseur Marc Becker hat radikal gekürzt, etliches sprachlich geändert und vieles verjuxt. [...] Und es ist ja auch gut, den Staub der Klassiker wegzupusten.«
(Nordwest Zeitung)

Der Graf von Moor hat zwei Söhne: Lieblingssohn Karl führt ein wildes Studentenleben. Getrieben von Eifersucht verleumdet ihn sein zweitgeborener Bruder Franz mit gefälschten Briefen, so dass der alte Moor Karl enterbt. Der verbitterte Karl sammelt daraufhin eine Gruppe junger Männer um sich, die jegliche Verbindung zur Gesellschaft verloren haben, und setzt sich selbst als Räuberhauptmann an deren Spitze. Unter seinen neuen Kumpanen entwickelt sich vor allem Spiegelberg schnell zum radikalen Denker, der die herrschende Ordnung zerstören will. Indessen versucht Franz seinen Vater, der die Abwendung von Karl bereut, in den Tod zu treiben und Karls Geliebte Amalia für sich zu gewinnen. Karl fasst den Entschluss mit seiner Bande in die alte Heimat zu ziehen. Als er von den Taten seines Bruders hört, schwört er auf Rache.

Schillers erstes Theaterstück von 1782 erzählt von dem Wunsch, den Lebensplan ungehindert selbst bestimmen zu können. Fast genau 250 Jahre nach Friedrich Schillers Geburtstag nimmt sich unser Hausautor und –regisseur Marc Becker der Räuber an und geht wie bei seiner erfolgreichen Inszenierung von Goethes Faust mit einer klaren Handschrift zu Werke.

Weitere Pressestimmen

Klassiker-Theater mal anders. Eine moderne Bühne und Schillers wunderbar altmodische Sprache, einfach ein optischer und akustischer Genuss in der alten Exerzierhalle am Pferdemarkt. Und dazu noch theatralisch das spannende Abenteuer Freiheit. Der Kampf der Brüder Karl und Franz Moor. Franz heisst die Kanaille. Der Kampf um die Macht des Geldes. Mit Speck fängt man Mäuse. Der Kampf um die Macht der Liebe. Aber am Ende siegt die Freiheit mörderisch sogar über die Liebe. Lehrer nehmt eure Deutschklassen; unbedingt ansehen.
(Hit-Radio Antenne)