Der nackte Wahnsinn

Eine Farce in drei Akten (1982)
von Michael Frayn

Besetzung:

Inszenierung: Marc Becker
Ausstattung: Peter Engel
Dramaturgie: Johanna Wall
Licht: Ernst Engel

Dotty Otley/Mrs Clackett: Gaby Pochert
Gary Lejeune/Roger Tramplemain: Gilbert Mieroph
Brooke Ashton/Vicki: Eva-Maria Pichler
Frederick Fellows/Philip Brent/Scheich: René Schack
Belinda Blair/Flavia Brent: Anne Eversbusch
Selsdon Mowbray/Einbrecher: Thomas Lichtenstein
Lloyd Dallas: Jens Ochlast
Poppy Norton-Taylor: Juliana Djulgerova
Tim Allgood: Michael Pietsch

Marc Becker hat Michael Frayns Total-Komödie von 1982 über eine Tourneetheatertruppe mit Volldampf inszeniert. Eines der komischsten Stücke kommt im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters mit einer Leichtigkeit daher, die nur schwer zu erreichen ist. Zwei Stunden zum Ablachen.
(Nordwest Zeitung)

»Von hinten war es komischer als von vorne«, befand der Autor Michael Frayn, als er von der Seitenbühne auf die Aufführung eines seiner Stücke sah. Und er schrieb daraufhin mit Der nackte Wahnsinn die Kultkomödie schlechthin: Es ist kurz nach Mitternacht, die Generalprobe läuft. Die Nerven liegen blank. Noch hakt der Text, noch klemmen die Türen, noch stehen die Requisiten nicht da, wo man sie braucht. Regisseur Lloyd Dallas ist verzweifelt und seine Darsteller sind es nicht minder, soll sich doch in wenigen Stunden der Vorhang für die Premiere heben. Grund genug, sich unerschrocken ins Geschehen zu stürzen, den Tücken der Technik zu trotzen und dabei den wild improvisierenden Kollegen samt Allüren und Affären das Leben zur Hölle zu machen…

Ein Alptraum für Theatermacher, geschähe es wirklich; ein Hochgenuss für Zuschauer, denn noch mehr Turbulenz, Irrwitz und Chaos, kurz: noch mehr Theater geht nicht auf einer Bühne.

1992 wurde diese Komödie von Michael Frayn, von dem am Oldenburgischen Staatstheater zuletzt das Stück Demokratie zu sehen war, sehr erfolgreich verfilmt.

Inszeniert wird sie von Marc Becker, Hausregisseur des Oldenburgischen Staatstheaters, von dem hier unter anderem bereits Faust I und Meier Müller Schulz oder Nie Wieder Einsam! zu sehen waren.