Madama Butterfly

von Giacomo Puccini

Tragedia giapponese (1904)
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
- in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -

Besetzung

Musikalische Leitung: Jason Weaver
Inszenierung: Anna Bergmann
Ausstattung: Susanne Schwieter, Matthias Werner
Dramaturgie: Johanna Wall

Cio-Cio-san: Annemarie Kremer / Irina Wischnizkaja
Suzuki: Nathalie Senf / Barbara Schmidt-Gaden
Kate Pinkerton: Annekatrin Kupke
Benjamin Franklin Pinkerton: Alexej Kosarev / Daniel Ohlmann
Sharpless: Paul Brady / James Bobby
Goro: Thomas Burger
Bonzo: Philip Zehnoff / Andrey Valiguras
Yamadori: Jong-Seong Kim
Commissario / Standesbeamter: Andreas Lütje
Cio-Cio-sans Mutter: Ute Biniaß
Cio-Cio-sans Cousine: Gitta Pamin-Jensen
Tantchen: Gabriela Heesch
Yakusidé: Leonard Katarzynski / Philip Zehnoff
Dolore / Gioia: Steffi König / Nicole Weissbrodt

Opernchor und Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

»Die Aufführung zielt auf jene Tragödie, die die weibliche Hauptperson und ihre Opferrolle, ihre Blindheit gegenüber der Realität, ihr Gefangensein in Gefühlen, Wünschen und Träumen in den Mittelpunkt stellt. [...]
Da bleibt vom Sentimentalen, vom so genannten Konflikt der Kulturen, vom Porzellanpuppenhaften der Cio-Cio-san nicht viel übrig. Aber alles von einer Butterfly, deren Psychodrama sensibel und anspielungsreich entwickelt wird. Vor allem die Stimmen wurden gefeiert. Zuspruch und großer Beifall des Publikums waren wohlverdient.«
Nordwest Zeitung

Der amerikanische Marineleutnant B. F. Pinkerton ist auf Auslandseinsatz weit weg von der Heimat. Zur Steigerung des Wohlbefindens lässt er sich eine landesübliche »Ehe auf Zeit« mit einer sehr ansehnlichen Einheimischen arrangieren. Jederzeit kündbar, versteht sich. Doch was für den jungen Soldaten nur ein Spiel ist, bedeutet für die junge Cio-Cio-san (Fräulein Schmetterling) die Eintrittskarte zu einer besseren Zukunft. Sie setzt alles darauf und - verliert. Nicht nur den Glauben an die Liebe, sondern an ein menschenwürdiges Leben, in dem ein Wort zählt, auch wenn es einem Schwächeren gegeben wird.