La Fête

von Jean-Philippe Rameau

nach Pigmalion (1748) und Les Fêtes d´Hébé ou Les Talents lyriques (1739)
Libretto von Ballot de Sovot und Antoine Gautier des Montdorge
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung:

Musikalische Leitung: Thomas Bönisch
Inszenierung/Choreographie: Jan Pusch
Regiemitarbeit: Sebastian Ukena
Konzeptionelle Mitarbeit: Hans-Jörg Kapp
Dramaturgie: Johanna Wall/Honne Dohrmann

Sappho: Barbara Schmidt-Gaden
Eglée: Mareke Freudenberg
Mercure: Thomas Michael Allen
L´Amour: Ute Biniaß / Friederike Hansmeier
Hymas: Henry Kiichli
Alcée: Paul Brady
Thélème: Thomas Burger
Fleuve: Philip Zehnoff
Ruisseau: Alwin Kölblinger
Iphise: Lisa Carlioth
Ein Herr (Orakel): Toshihiko Matsui
Zwei Damen der Gesellschaft: Iveta Karageorgieva, Verena Allerts

nordwest Tanzcompagnie Oldenburg:
Pin-Chieh Chen, Alessandra Corti, Gili Goverman, Vivienne Hötger, Maria Walser; Felix Berner, Sebastian Gibas / Frank Koenen, Dario Martin Rodriguez, Cristian Setién

Basso Continuo:
Angelika Bönisch (Barockcello) / Marthe Perl (Gambe), Susanne Peuker (Theorbe, Barockgitarre), Jason Weaver (Cembalo)

Bühnenmusiker:
Barbara Andrae (Historische Dudelsäcke), Jan Bergström (Oboe)

Oldenburgisches Staatsorchester, Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters

Orchester, Sänger und Tänzer fügen sich in dieser gekonnten spartenübergreifenden Inszenierung harmonisch zusammen und bereichern sich gegenseitig. [...] Die Inszenierung streicht unprätentiös die große Klasse des Ensembles heraus - perfekt eingerahmt vom elegant aufspielenden Oldenburgischen Staatsorchester.
(Kreiszeitung Skye)

Szenischer und gedanklicher Ausgangspunkt der Inszenierung La Fête ist der Mythos Pigmalion, die Geschichte eines Bildhauers, der sich selbst seine Traumfrau meißelt, die plötzlich zum Leben erwacht. Jean-Philippe Rameau (1683-1764), einer der wichtigsten Vertreter des französischen Barocks, erschuf daraus in nur acht Tagen eines seiner musikalischen Meisterwerke. Zentral findet sich darin nicht nur das Motiv des Menschen, der sich einzig seiner Kunst zuwendet, sondern auch das der Liebe, die dazu verführt, nur das zu sehen, was man sehen möchte. Es geht ums Sehen und Gesehenwerden - in der Liebe wie im gesellschaftlichen Leben. Und so verbinden Choreographer in Residence Jan Pusch und Regisseur Hans-Jörg Kapp den antiken Stoff mit einem anderen Werk Rameaus, das das Ringelrei der Liebe und der Kunst behandelt und in dem sich alles genauso sehr um sich selbst wie um den anderen dreht: Les Fêtes d´Hébé ou Les Talents lyriques.

Die spartenübergreifende Opern- und Tanzproduktion La Fête wurde eigens für das Oldenburger Publikum aus Jean-Philippe Rameaus beiden Werken Pigmalion und Les Fêtes d´Hébé kreiert und vereint die schönsten musikalischen Momente beider Stücke in einem Fest, das von seinen Opernelementen ebenso lebt wie von der tänzerischen Virtuosität.