Hamlet

von William Shakespeare

Tragödie in 5 Akten (1602)

Besetzung

Inszenierung: Jan Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Dominique Muszynski
Musik: Matthias Grübel
Dramaturgie: Johanna Wall

Francisco, Totengräber 2: René Schack
Bernardo, Totengräber 1: Thomas Birklein
Horatio: Sebastian Brandes
Claudius: Gilbert Mieroph
Gertrud: Eva Maria Pichler
Hamlet: Vincent Doddema
Polonius: Denis Larisch
Laertes: Henner Momann
Ophelia: Sarah Bauerett
Rosencrantz: Klaas Schramm
Guildenstern: Eike Jon Ahrens

»Nachwuchsregisseur Jan-Christoph Gockel gelingen großartige Bilder von Zerfall, Rachsucht und Wahnsinn. Nicht zuletzt wegen der bis in die Nebenrollen starken Ensembleleistung. Langer Applaus für einen abwechslungsreichen Abend!«
BILD Bremen

Hamlet, Prinz von Dänemark, weiß nicht ein noch aus. Gerade erst ist sein Vater auf unerklärliche Weise gestorben, schon heiratet seine Mutter dessen Bruder. Hamlet ist sich sicher: Sein Vater ist ermordet worden und zwar von seiner eigenen Frau und ihrem neuen Mann. Die Ereignisse der letzten Wochen bringen den jungen Thronfolger fast um den Verstand. Das Interesse an seiner Geliebten Ophelia scheint völlig erloschen, im Wahn ersticht er sogar ihren Vater Polonius, den er ebenfalls für einen Verschwörer hält. Auch die aus der Ferne herbeigeeilten Studienfreunde Rosenkranz und Güldenstern können Hamlet nicht beruhigen. Doch während Hamlet von seinem Verfolgungswahn zerfressen wird, droht eine weitaus realere Gefahr: Der norwegische Prinz Fortinbras marschiert gegen Dänemark. Und er steht vor den Toren des dänischen Königshofs.

Im Spannungsfeld zwischen psychologischem Seelendrama und großer politischer Tragödie entfaltet Shakespeare Anfang des 17. Jahrhunderts, zu einer Zeit als die Glorie des goldenen Zeitalters unter Elisabeth I. schwindet, das Drama des jungen Prinzen Hamlet.

Inszenieren wird diese vielleicht berühmteste und gleichzeitig höchst rätselhafte Tragödie William Shakespeares der junge Regisseur Jan-Christoph Gockel, der in der letzten Spielzeit mit seiner klugen und fantasievollen Lesart des& Baal& von Bertolt Brecht das Oldenburger Publikum für sich gewinnen konnte.