Die Werkstätten des Theaters haben großartige Arbeit geleistet, gigantische Bühnenbilder entworfen und über ein Dutzend Puppen gebaut. Allen voran Fuchur, acht Meter lang, schillernd und fantastisch. (Nordwest Zeitung)
Bastian Balthasar Bux hat es nicht leicht. Ständig wird er von seinen Mitschülern schikaniert. Als er eines Tages wieder einmal von seinen Klassenkameraden verfolgt wird, gelingt ihm die Flucht in den geheimnisvollen Buchladen von Karl Konrad Koreander. Dort fällt ihm ein Buch auf, das ihn auf magische Weise anzieht: »Die unendliche Geschichte«. Er stiehlt es und liest auf dem Dachboden seiner Schule vom grenzenlosen Reich Phantasiens, in dem sich auf unheimliche Weise das »Nichts« immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der Kindlichen Kaiserin, die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atreju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?
Mit der Unendlichen Geschichte schuf Michael Ende einen Märchenroman für Kinder und Erwachsene, dessen Faszination und beispielloser Erfolg bis heute ungebrochen sind. Die Bühnenfassung verbindet Schauspiel und Figurentheater zu einem Theatererlebnis der besonderen Art.



