2. Sinfoniekonzert
John Stock * The Deserter From Kent (UA)
Felix Woyrsch * Ouvertüre zu Shakespeares Hamlet, op. 56
Oliver Schneller * Konzert für Ensemble und Orchester (UA)
Johannes Brahms * Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68
Spuren I
Mit dem zweiten Sinfoniekonzert der Spielzeit kehren die Konzerte des Staatsorchesters in das ›angestammte‹ Große Haus am Theaterwall zurück. Doch was bedeutet ein Begriff wie ›angestammt‹ für die Institution des Sinfoniekonzerts, für sein Repertoire, seine Ästhetik und seine Rituale?
Im zweiten und dritten Sinfoniekonzert wird in Fortführung des Projekts Spuren das Werk eines Komponisten in den Mittelpunkt gerückt, der wie kein anderer prägend war für das bürgerliche Konzert des späten 19. Jahrhunderts: Johannes Brahms. Dessen erster Sinfonie werden Werke gegenübergestellt, in denen sich Komponisten der nachgeborenen
Generationen mit dem Brahmsschen Erbe auseinandersetzen: Der gerade erst wiederentdeckte Spätromantiker
Felix Woyrsch eher behutsam fortführend, der englische Komponist John Stock, seit vielen Jahren als Solobratscher Mitglied des Oldenburgischen Staatsorchesters, mit einem distanzierten Blick – und Oliver Schneller kreativ weiter-
schreibend in einem Auftragswerk, das er für das Staatsorchester und die Solisten des in Oldenburg ansässigen
oh ton-ensembles komponiert. Am Pult steht Thomas Dorsch, musikalischer Oberleiter am Oldenburgischen Staatstheater.
Dirigent: Thomas Dorsch
Solisten: Mitglieder des oh ton-ensembles
Im Rahmen von klangpol – Neue Musik im Nordwesten
16. Oktober 2011, 11.15 Uhr
17. Oktober 2011, 19.30 Uhr
im Großen Haus
2. Sinfoniekonzert parallel zum Citylauf
Am kommenden Sonntag, dem 16. Oktober, findet parallel zum 2. Sinfoniekonzert um 11.15 Uhr im Großen Haus der Citylauf Oldenburg rund um das Staatstheater statt. Die Strecke schließt das Theater ein, sodass es leider zu Einschränkungen auf dem Weg zum Konzert kommen wird. Das Theater liegt innerhalb des ab 7 Uhr für Kraftfahrzeuge gesperrten Bereichs.
Bis 10 Uhr ist aber die Zufahrt zum Parkhaus am Waffenplatz aus Richtung der Ofener Straße möglich. Um entspannt ins Staatstheater zu gelangen empfiehlt es sich darum, möglichst früh zu kommen.
Im Foyer kann man sich dann ganz gemütlich bei einem Frühstück auf das Konzert freuen, denn die Theatergastronomie öffnet extra ab 9:30 Uhr, neben Kaffee und Kuchen gibt es auch Brötchen und Brezeln.
Die Ausfahrt aus dem Parkhaus ist nach dem Konzert wieder möglich. Konzertbesucher, die zu Fuß kommen, können die Laufstrecke an bestimmten Punkten passieren. Am besten eignet sich das Ende der Ofener Straße zum Julius Mosen Platz hin. Dort sind die Streckenposten extra auf die Konzertbesucher eingestellt.
Für die Busnutzer bietet die Internetseite der VWG (www.vwg.de) die nötigen Informationen, dort sind alle Sonderfahrpläne der einzelnen Linien abrufbar. Auskunft erteilt auch das Bürgertelefon der Stadt unter 0441.235-4444.

