weitere Extras

RepNet

Network of Repertory Dance Companies

Im Dezember 2008 fanden sich fünf Partner zu einem außergewöhnlichen Netzwerk zusammen: die Iceland Dance Company, Carte Blanche – die nationale Compagnie für zeitgenössischen Tanz in Norwegen –, das Scottish Dance Theatre, das Skånes Dansteater (Schweden) und die Tanzcompagnie Oldenburg. Alle haben eine vergleichbare Größe, einen innovativen Anspruch, sind international ausgerichtet und arbeiten mit regelmäßig mit wechselnden Choreografen.
Den impulsgebenden Ansatz von RepNet würdigte auch Kulturkontakt Nord, ein Förderprogramm der nordeuropäischen Regierungen, das den weiteren Ausbau der gemeinsamen RepNet-Aktivitäten nun bereits ein drittes Mal fördert. Neben regelmäßigen Treffen auf Leitungsebene stehen in den kommenden drei Spielzeiten der Austausch von Gastspielen, Initiierung von Fachtagungen, ein Intensivseminar aller Tänzer und verschiedene gemeinsame Mitarbeiterfortbildungen auf dem Programm.

klangpol

Netzwerk Neue Musik Nordwest

Im Rahmen des Förderprojekts Netzwerk Neue Musik haben sich 2008 das Oldenburgische Staatstheater und elf weitere Partner aus Oldenburg und Bremen in dem Projekt klangpol – Neue Musik im Nordwesten zusammengefunden, um der Neuen Musik mehr Gehör zu verschaffen. Sie sind davon überzeugt, dass mit offenen Ohren die Neue Musik grundsätzlich für jeden ›hörbar‹ ist und dass im Nordwesten eine Szene zum Hören einlädt, die vielfältig, lebendig und immer wieder überraschend neu und anders ist. Unterstützt vom Lande Niedersachsen und der Stadt Oldenburg reicht das Spektrum der klangpol-Aktivitäten von der komponierten Musik über Improvisation bis hin zum Musiktheater und vom professionellen Spezialensemble über Vermittlungsprojekte mit Kindern und Erwachsenen, die Arbeit mit Schülern, behinderten und nichtbehinderten Menschen bis hin zur Klang- und Medienkunst.

Rund ums Stück

Opernmatinéen

Wir laden Sie in regelmäßig vor den Opernpremieren stattfindende Matinéen ein, mehr über die Inszenierungen zu erfahren, ehe sich der Vorhang zum ersten Mal hebt. Dirigenten, Regisseure, Sänger und Dramaturgen geben Einblicke in die Endprobenarbeit, erläutern Hintergründe und machen neugierig auf die Premiere.
Die jeweiligen Termine entnehmen Sie bitte dem Monatsspielplan. Der Eintritt ist frei.

Kurzeinführungen

Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn stellen unsere Produktionsdramaturgen in kurzen Einführungen Wissenswertes über das Stück und seine Inszenierung, über den Autor, Komponisten oder Choreografen vor.
Die jeweiligen Termine entnehmen Sie bitte dem Monatsspielplan. Der Eintritt ist frei.

Teilhaber

Ehrenamtliches Engagement am Oldenburgischen Staatstheater

Das Oldenburgische Staatstheater ›gehört‹ vielen Teilhabern, die sich unterschiedlich stark bemerkbar machen. Durch die staatliche Subventionierung ist das erst einmal jeder Bürger, der Steuern zahlt. Geht er nicht ins Theater, hat er wenig davon, ist also ein sehr stiller Teilhaber. Deutlicher bemerkbar macht sich der Zuschauer oder gar Abonnent durch sein Kommen allein, zudem durch Applaus oder in der kritischen Auseinandersetzung im Publikumsgespräch, im Foyer, in Zuschriften, auf der Homepage. In verblüffender Weise aber steigt die Zahl derer, die sich weit darüber hinaus für ›ihr‹ Theater engagieren – als Sänger im Extrachor, bei der August Hinrichs Bühne, im Kinder- und Jugendclub, als Statist. Grund genug, diesen ganz und gar nicht stillen Teilhabern im aktuellen Spielzeitheft den Platz einzuräumen, der ihnen gebührt: Mit eigenen Bildern zwischen dem professionellen Ensemble des Hauses – als wichtige, engagierte Mitspieler, die in ihrer Freizeit und mit hohem persönlichen Einsatz das Theater bereichern.

Viel ist heute die Rede von der Neidgesellschaft, von Profitorientierung und Egoshooting. Parallel dazu erlebt das bürgerschaftliche Engagement eine Renaissance – getragen von Menschen, die ahnen, dass mit ökonomischen Vokabeln allein keine Gesellschaft zu beschreiben und kein Staat zu machen ist. Zwischen diesen beiden Polen aber vibriert eine Spannkraft, die auch die Stoffe, Geschichten und Figuren auf der Bühne bewegt: Wenn die Frage nach dem konfliktreichen Verhältnis zwischen Ich und Wir, zwischen Individualismus und Gesellschaft, zwischen privat und politisch gestellt wird. Was hält unsere Gesellschaft zusammen, worauf gründen wir unser (gemeinsames) Leben? Diese Auseinandersetzung prägt den Spielplan 2012.2013 und sie kann auf offene Augen und Ohren treffen in einem sehr lebendigen Theater in der Mitte der Stadt.


Wer Interesse hat sich am Staatstheater zu engagieren, melde sich bitte im Künstlerischen Betriebsbüro bei 
Frau Bodil Elstner-Bah:
Telefon: 0441.2225-327
E-Mail: bodil.elstner@staatstheater-ol.niedersachsen.de.