Haram

Die Geschichte einer marokkanischen Familie (2007) von Ad de Bont

ab 12 Jahren

Besetzung

Inszenierung: nach Julia Wissert
Ausstattung: Sandra Materia
Musik: Anton Berman
Video: Konstantin Bock
Dramaturgie: Matthias Grön

Vorstellungen

Juli: Do 19. (zum letzten Mal)

»Regisseurin Julia Wissert gelingt eine spannende Inszenierung. Immer wieder lässt sie die Schauspieler inmitten der Zuschauer agieren, die auf drei Seiten um die Bühne herum sitzen.« (Nordwest Zeitung)

Die Geschwister Houari, Aziza und Saïd verbringen wie immer mit der Familie die Ferien in Marokko – dem Heimatland ihrer Eltern. Am letzten Ferientag erwartet die Kinder eine unangenehme Überraschung: Sie sollen in Zukunft mit der Mutter in Marokko bleiben, um dort eine ›ordentliche‹ Erziehung nach islamischer Tradition zu erhalten. Die Kinder sind entsetzt, denn Deutschland ist für sie ihre Heimat. Hier sind sie aufgewachsen, hier leben ihre Freunde. Besonders das Mädchen Aziza ist verzweifelt und weigert sich, ein Leben nach den traditionellen Maßstäben der marokkanischen Gesellschaft zu führen. Haram von Ad de Bont erzählt von jungen Migrantenkindern — von ihren Schwierigkeiten, islamische Tradition und westlichen Lebensstil miteinander zu verbinden, und von ihrer Suche nach Heimat und Identität.